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Broschüre

Exportveteranen haben zwangsläufig schon damit begonnen, den französischen Markt zu bearbeiten. Internationalisierungs- einsteigern ist es empfohlen, ihre Kräfte zu bündeln und einen Markt nach dem anderen zu erschließen, angefangen bei den nächstgelegenen Märkten. Bei denen gehört also Frankreich auch zu den Hauptzielmärkten. Bis 2014 war Frankreich wichtigstes Abnehmerland deutscher Waren. Seit 2015 liegen die Vereinigten Staaten an erster Stelle.

Angesichts der Bemühungen von Herrn Trump und der Unsicherheiten in Verbindung mit dem Brexit kann man davon ausgehen, dass Frankreich bald wieder zum führenden Exportmarkt Deutschlands wird.

Frankreich ist zwar kein Schwellenland mit zweistelligen Wachstumsraten, aber es bietet Stabilitätsgarantien, die weltweit immer seltener werden. Ein reifer Markt wie Frankreich hat oft anspruchsvollere Bedürfnisse, die zwar mit besseren Margen verbunden sind, jedoch ein hohes Maß an Innovation und technischer Exzellenz erfordern, was genau das deutsche Angebot generell auszeichnet.

Bei der Entwicklung des internationalen Geschäfts ist die direkte Marktbearbeitung die beste Grundlage für Marktnähe sowie kundenrelevante Innovation und ermöglicht Flexibilität und Schnelligkeit in der Anpassung des Angebots an die Erfordernisse des Marktes.

In vielen Fällen wird also deutlich, dass eine lokale Präsenz im Markt früher oder später unerlässlich wird, zunächst für Vertrieb und Kundenservice, dann für Logistik und Lagerung.

Dennoch stellt sich die Frage nach der am besten geeigneten Art der Präsenz auf einem ausländischen Markt:

  • Soll es ein Vertriebspartner sein, der Ihre Angebote unter vielen anderen mit in seinPortfolio aufnimmt?
  • Ist ein unabhängiger Handelsvertreter mit einem eigenen Kundenportfolio besser, derzwar mehr Zeit für Ihre Produkte aufwenden kann, aber auch mehrMarketingunterstützung benötigt?
  • Sollte von Anfang an die Gründung einer eigenen Tochtergesellschaft ins Auge gefasst werden, über die Sie sämtliche Aktivitäten selbst steuern können?

Abgesehen von den Vertriebswegen, fallen auch Marktmechanismen und Kundenverhalten oft völlig anders aus.

Jeder Markt bedarf einer gründlichen Vorbereitung. Dafür ist dieser „Frankreich Guide“ gedacht.

Ich bedanke mich herzlich bei Gilles Untereiner, meinem Vorgänger als Geschäftsführer des CCFA e.V. und Gründer der Unternehmensberatung ACCT-International GmbH für die Erstellung der Teile 1 bis 6 dieses Guides und bei Julien Keller, Partner bei KPMG Straßburg, für die Erstellung der Teile 7, 8 und 9.

Frédéric Berner
Geschäftsführer CCI France Allemagne – CCFA e.V.

 

Inhalt der Broschüre:

  1. 1. Der französische Markt
    – Gründe für ein Interesse am französischen Markt
    – Der Importmarkt
  2. 2. Strategie und Vertrieb
    – Der Konsumgütermarkt
    – Der Industriegütermarkt
  3. 3. Suche und Betreuung von Vertriebspartnern
    – Händler
    – Freie Außendienstmitarbeiter
  4. 4. Rekrutierung und Bindung von Außendienstmitarbeitern
    – Rekrutierung
    – Budgetierung
    – Einweisung und Führung von Außendienstmitarbeitern
  5. 5. Dynamisierung und / oder Restrukturierung von Vertriebseinheiten
    – Ist-Analyse in Frankreich
  6. 6. Ansiedlung in Frankreich
    – Nutzen einer Geschäftsstelle
    – Kostenoptimierung durch Outsourcing
  7. 7. Arbeits- und Sozialversicherungsrecht in Frankreich
    – Rechtsgrundlagen
    – Abschluss eines Arbeitsvertrages in Frankreich
    – Arbeitsverhältnisse und Vergütung
    – Auflösung des Arbeitsvertrages
    – Entsendung von Mitarbeitern (Erklärungen und zu erledigende Schritte)
  8. 8. Die rechtlichen Aspekte der erfolgreichen Niederlassung eines Betriebs in Frankreich
    – Die einfachen Schritte einer Niederlassung
    – Die erfolgreiche Niederlassung eines Betriebs in Frankreich
    – Die einfache Gründung oder Übernahme von Unternehmen
    – Übersicht des einfachen Niederlassungsprozesses
    – Mietvertrag im Rahmen der Gründung einer Betriebsstätte oder Tochtergesellschaft
  9. 9. Buchhaltung und Besteuerung in Frankreich
    – Grundsätze der Buchhaltung
    – Wesentliche Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich
    – Grundsätze der Besteuerung
    – Besteuerung von Dividenden
    – Abzugsregelung für Zinsaufwendung
    – Verrechnungspreise

 

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